Checklisten Geldanlage

Tagesgeldkonten

Was Sie Ihren Anbieter fragen sollten:

  • Wie hoch ist der Zinssatz?
  • Gilt der Zins für Neu- und Bestandskunden?
  • Wie lange gilt der Zinssatz?
  • Welche Einlagensicherung gilt?

Quelle: finanzversteher.de


Sparkonten und Sparbriefe

Was Sie Ihren Anbieter fragen sollten:

  • Wie hoch ist der Zinssatz?
  • Wie lange ist die Laufzeit?
  • Kann vor Ablauf der Laufzeit bzw. einer Kündigungsfrist über die Anlage verfügt werden?
  • Wenn ja, welche Folgen hat das?
  • Welche Einlagensicherung gilt?

Quelle: finanzversteher.de

Anleihen

Was Sie Ihren Anbieter fragen sollten:

  • Wer ist der Herausgeber (Emittent) der Anleihe?
  • Wie wird die Zahlungsfähigkeit (Bonität) des Herausgebers von anerkannten Rating-Agenturen bewertet?
  • In welcher Währung wird die Anleihe notiert? (Hinweis: Bei nicht in Euro notierten Anleihen besteht ein Währungsrisiko)
  • Welche Laufzeit hat die Anleihe?
  • Wie hoch ist die aktuelle Ablaufrendite bis zum Fälligkeitstermin der Anleihe? (Hinweis: Der laufende Zinssatz der Anleihe entspricht nicht automatisch der Rendite)
  • Wie hoch sind die beim Kauf und der Verwahrung der Anleihe anfallenden Nebenkosten (insbesondere Börsenprovisionen und Depotgebühren)?
  • Werden zusätzliche Sicherheiten gestellt, wie z. B. bei Hypothekenpfandbriefen ein Deckungsstock aus Immobilien?
  • Bietet die Anleihe einen zusätzlichen Inflationsschutz? Wenn ja, wie ist dieser gestaltet?
  • Wird die Anleiheforderung im Insolvenzfall nur nachrangig bedient? (Hinweis: Das kann vor allem bei Bankschuldverschreibungen der Fall sein)

Quelle: finanzversteher.de

Rentenfonds und Geldmarktfonds

Was Sie Ihren Anbieter fragen sollten:

  • In welche Art von Wertpapieren und Zinsanlagen und in welcher Risikoklasse investiert der Fonds? (Hinweis: z. B. Staatsanleihen, Pfandbriefe, Unternehmensanleihen, von Herausgebern unterschiedlicher Bonität)
  • Besteht ein Währungsrisiko?
  • Wie lang ist die mittlere Laufzeit der Anleihen im Fonds? (Hinweis: Bei Anleihen mit langen Restlaufzeiten besteht bei zukünftig steigenden Zinsen das Risiko von Kursrückgängen)
  • Wie hoch ist der Ausgabeaufschlag des Fonds?
  • Wie hoch sind die laufenden Verwaltungskosten des Fonds pro Jahr? (Gesamtkostenquote – „Total Expense Ratio“)

Hinweise auf die Vergangenheitsentwicklung von Fonds geben außerdem die folgenden Punkte. Sichere Ertragsprognosen für die Zukunft erlauben diese Daten aber nicht. Objektiv vergleichbar sind zum Kaufzeitpunkt lediglich die anfallenden Kosten:

  • Wie alt ist der Fonds?
  • Wie hoch ist das Fondsvolumen? (Hinweis: Fonds mit geringem Volumen von z. B. weniger als 30 Millionen Euro sind häufig von einer Schließung oder Zusammenlegung bedroht)
  • Wie hat sich der Wert der Fondsanteile in der Vergangenheit entwickelt?
  • Wie wurde der Fonds von anerkannten Ratingagenturen bewertet?

Quelle: finanzversteher.de

Aktienfonds

Was Sie Ihren Anbieter fragen sollten:

  • In welche Aktienwerte investiert der Fonds? (Hinweis: Die Differenzierung erfolgt vor allem nach Anlageregion, Branche und Unternehmensgröße)
  • Wie hoch ist der Ausgabeaufschlag des Fonds?
  • Wie hoch sind die laufenden Verwaltungskosten des Fonds pro Jahr? (Gesamtkostenquote – „Total Expense Ratio“)
  • Berechnet der Fonds zusätzlich eine erfolgsabhängige Vergütung?

Hinweise auf die Vergangenheitsentwicklung von Fonds geben außerdem die folgenden Punkte. Sichere Ertragsprognosen für die Zukunft erlauben diese Daten aber nicht. Objektiv vergleichbar sind zum Kaufzeitpunkt lediglich die anfallenden Kosten:

  • Wie alt ist der Fonds?
  • Wie hoch ist das Fondsvolumen? (Hinweis: Fonds mit geringem Volumen von z. B. weniger als 30 Millionen Euro sind häufig von einer Schließung oder Zusammenlegung bedroht)
  • Wie hat sich der Wert der Fondsanteile in der Vergangenheit entwickelt?
  • Wie stark hat der Wert der Fondsanteile in der Vergangenheit geschwankt?
  • Wie wurde der Fonds von anerkannten Ratingagenturen bewertet?

Quelle: finanzversteher.de

Offene Immobilienfonds

Was Sie Ihren Anbieter fragen sollten:

  • In welche Immobilien investiert der Fonds? (Hinweis: die Differenzierung erfolgt vor allem nach Anlageregion und Immobilienart)
  • Wie hoch ist der Ausgabeaufschlag des Fonds?
  • Wie hoch sind die laufenden Verwaltungskosten des Fonds pro Jahr? (Gesamtkostenquote – „Total Expense Ratio“)
  • Wie lange ist die Laufzeit der Mietverträge der Fondsimmobilien? (Hinweis: Lang laufende Mietverträge und solvente Mieter geben Kalkulationssicherheit bei den Mieteinnahmen)
  • Musste die Rücknahme von Fondsanteilen wegen Liquiditätsproblemen in der Vergangenheit schon ausgesetzt werden? Wenn ja, für wie lange? (Hinweis: Bei zu hohen Kapitalabflüssen kann der Fonds die Rückzahlung über mehrere Monate aussetzen)

Hinweise auf die Vergangenheitsentwicklung von Fonds geben außerdem die folgenden Punkte. Sichere Ertragsprognosen für die Zukunft erlauben diese Daten aber nicht. Objektiv vergleichbar sind zum Kaufzeitpunkt lediglich die anfallenden Kosten:

  • Wie alt ist der Fonds?
  • Wie hoch ist das Fondsvolumen?
  • Wie hat sich der Wert der Fondsanteile in der Vergangenheit entwickelt?
  • Wie wurde der Fonds von anerkannten Ratingagenturen bewertet?

Quelle: finanzversteher.de

Anlagezertifikate

Was Sie Ihren Anbieter fragen sollten:

  • Wer ist der Herausgeber (Emittent) des Anlagezertifikats?
  • Wie wird die Zahlungsfähigkeit (Bonität) des Herausgebers von anerkannten Rating-Agenturen bewertet?
  • Welche Laufzeit hat das Anlagezertifikat?
  • Welcher Betrag wird bei Fälligkeit des Zertifikats mindestens zurückgezahlt?
  • Unter welchen Bedingungen tritt für den Anleger ein Verlust ein?
  • Kann das Zertifikat vor Ablauf der Laufzeit verkauft werden? Wenn ja, welche Folgen kann ein vorzeitiger Verkauf haben?
  • Gibt es eine Mindestverzinsung?
  • Wie hoch ist das Aufgeld (Agio), das aus dem Anlagebetrag an den Vertrieb gezahlt wird (Außenprovision)?
  • Wie hoch sind die Provisionen, die der Emittent an den Vertrieb zahlt (Innenprovision)?
  • Welche Rendite kann mit dem Zertifikat unter welchen Bedingungen maximal erreicht werden? (Hinweis: Die Bedingungen sind realistisch oft kaum erreichbar)

Hinweis: Bei bereits gehandelten Standardzertifikaten (z. B. Index-, Bonus-, Discountzertifikate) mit identischer Ausstattung können die Kurse bzw. Renditen verschiedener Produkte verglichen werden. Bei komplexen Produkten ist ein Vergleich praktisch nicht möglich.

Quelle: finanzversteher.de

Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen

Was Sie Ihren Anbieter fragen sollten:

  • Um welche Art von Lebens-/Rentenversicherung handelt es sich?Klassische Kapitalversicherung mit Garantieverzinsung?
  • Fondsgebunde Kapitalversicherung ohne Garantieverzinsung?
  • Reine Risikolebensversicherung?
    (Hinweis: Es handelt sich nicht um eine Geldanlage. Die Versicherungssumme wird nur im Todesfall gezahlt)
  • Wie hoch sind die einmaligen Abschluss- und Vertriebskosten?
  • Wie hoch sind die laufenden Verwaltungskosten?
  • Wie hoch ist die auf der Grundlage der Garantieverzinsung berechnete garantierte Ablaufleistung und die sich daraus ergebende Beitragsrendite?
    (Hinweis: Der Wert kann nur bei klassischen Verträgen, nicht bei fondsgebundenen berechnet werden)
  • Wie hoch ist die Garantieleistung bei einer Vertragskündigung nach zehn Jahren?

Hinweis: Ein verlässlicher Angebotsvergleich kann nur auf Basis der Garantieleistungen erfolgen, da die zukünftigen Überschusserträge ungewiss sind. Leistungsvergleiche von Lebensversicherern führt u. a. die Stiftung Warentest durch.

Quelle: finanzversteher.de


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